AquaRisk® Risikoanalyse für Sanitär und Heizung

Die AquaRisk-Analyse® erfasst erkennbare Risiken im vereinbarten Sichtumfang. Sie erhalten dokumentierte Befunde, eine nachvollziehbare Einordnung und Empfehlungen für Ihre nächste Entscheidung.

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Unabhängige Beurteilung und freie Wahl des Fachbetriebs

Auch Ihr Sanitärbetrieb kann kontrollieren und reparieren. AquaRisk ergänzt diese Facharbeit durch eine einheitliche Erfassung, nachvollziehbare Risikoeinstufung und fortschreibbare Gebäudehistorie. Die Analyse ist keine Reparaturofferte.

Einheitlich prüfen

Definierte Prüfbereiche, zugeordnete Fotos, Befunde, Risikoeinstufungen und Empfehlungen bilden den vereinbarten Report.

Frei entscheiden

Sie entscheiden über Beauftragung, Zeitpunkt und Fachbetrieb. Bestehender Sanitärbetrieb, AquaRisk-Partner oder Drittfirma: Kein Folgeauftrag entsteht automatisch. Dringende Gefahren erfordern dennoch zeitnahes Handeln.

Nachvollziehbar fortführen

Die Dokumentation bleibt dem Gebäude zugeordnet. Massnahmen und Nachkontrollen ergänzen die Historie auch dann, wenn der ausführende Betrieb wechselt.

Was die AquaRisk® Risikoanalyse erfasst

AquaRisk-Analyse® dokumentiert, was bei einer Vor-Ort-Sichtprüfung im vereinbarten Umfang zugänglich und beurteilbar ist. Der Befundbericht verbindet Prüfpunkt, sichtbaren Zustand und passende Fotos.

Damit wird weder die gesamte Liegenschaft noch ein verdecktes Leitungsnetz beurteilt. Die Leistung schafft eine gemeinsame, datierte Grundlage für Eigentümer, Verwaltung und — falls gewünscht — eine später frei gewählte Fachfirma.

Sanitär und Heizung, wo der Zustand sichtbar ist.

Der konkrete Umfang wird mit dem Auftrag festgelegt. So prüft jede Person dieselben vereinbarten Bereiche, statt vor Ort zu raten.

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Sanitär

In Bad, Gäste-WC und Küche: sichtbare Armaturen, Anschlüsse und Flexschläuche am konkreten Anschluss, Spülkasten-Zulaufbereiche, Silikonfugen sowie zugängliche Trinkwasser- und Ablaufbereiche.

Nicht vorhandene Punkte oder Bereiche ausserhalb des vereinbarten Sichtumfangs werden ausdrücklich nicht als unauffällig bewertet.

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Heizung

Je nach Objekt: sichtbare Heizungsverteiler, zugängliche Heizkörperanschlüsse, sichtbare Rohr- und Druckhaltungsbereiche sowie erkennbare Feuchte, Korrosion oder Befestigungsauffälligkeiten.

Die Prüfung verändert den Anlagenzustand nicht: Sicherheitsventile werden nicht manuell betätigt, Druck wird nicht abgelassen und keine Einstellung verändert.

Ablauf: von der Anfrage zum dokumentierten Risikobefund

1

Objekt und Umfang klären

Vor dem Termin werden Objektart, gewünschte Bereiche, Zugang und Preis abgestimmt. Der Auftrag hält diesen Umfang fest.

2

Vor Ort sichtbare Punkte erfassen

Der Prüfer dokumentiert den Zustand am jeweiligen Prüfpunkt. Bewertete vorhandene Punkte benötigen eine passende Fotodokumentation.

3

Interne Qualitätsprüfung

Vor dem Versand wird geprüft, ob Umfang, Fotos und Befunddarstellung vollständig und verständlich zusammenpassen.

4

Befundbericht und nächster Schritt

Der Empfänger erhält den datierten Bericht. Bei einer Auffälligkeit entscheidet er frei über Beobachtung, fachliche Abklärung oder eine beauftragte Massnahme.

Was der Bericht zeigt — und was nicht.

Er zeigt

  • Den vereinbarten Prüfbereich
  • Den sichtbaren Zustand zum Prüfzeitpunkt
  • Zugeordnete Fotos und datierte Dokumentation
  • Befundbezogene Hinweise für den nächsten Schritt

Er zeigt nicht

  • Eine vollständige Wartung oder Fachplanung
  • Den Zustand verdeckter Bauteile
  • Eine Garantie gegen künftige Schäden
  • Eine Versicherungsentscheidung oder Deckungszusage

Jeder spätere Schritt bleibt ein eigener Vorgang.

Eine Rechnung oder ein Serviceprotokoll kann als Massnahmen-Nachtrag zum Ausgangsbefund abgelegt werden. Es ersetzt jedoch keine aktuelle Sichtnachkontrolle. Wenn ein Bereich später erneut angeschaut wird, entsteht daraus ein eigener, datierter Nachweis.

Freiwillige Folgeanalyse: Nach einer ersten Sichtzustandsaufnahme kann eine neue, separat vereinbarte AquaRisk-Analyse® den aktuellen sichtbaren Zustand wieder aufnehmen. Er ist kein automatisches Abo und kein Wartungsvertrag.

Umfang kurz klären, Termin passend vereinbaren.

Für Wohnung ab CHF 249 und Einfamilienhaus ab CHF 499 — jeweils nach vereinbartem Sichtumfang.

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Noch Fragen zu Ablauf, Kosten oder Bericht?

Häufige Fragen zur AquaRisk-Analyse® lesen →

AquaRisk-Analyse® anfragen

Sie möchten Ihre Liegenschaft prüfen lassen oder haben Fragen zur AquaRisk-Analyse®? Nennen Sie uns kurz Objektart, Ort und Anliegen. Wir klären gemeinsam, welcher Sichtumfang passt.

Analyse unverbindlich anfragen

Ein nachvollziehbarer Report mit Handlungsempfehlungen.

Befunde bleiben zugeordnet

Sie erhalten einen datierten Report mit Objektbezug, vereinbartem Prüfbereich, zugeordneten Fotos und sichtbaren Befunden. Prüfdatum und Berichtsstand beziehungsweise Versionskennung machen den Stand nachvollziehbar. Spätere Ergänzungen werden als datierte Nachträge gekennzeichnet; eine Folgeanalyse erhält einen eigenen Berichtsstand.

Aus dem Befund wird ein nächster Schritt

Die Handlungsempfehlungen benennen, was beobachtet, durch eine Fachfirma abgeklärt oder bearbeitet werden sollte. Beispielsweise wird bei sichtbarer Korrosion am Anschluss die fachliche Abklärung empfohlen; ein eingereichter Reparaturbeleg wird später dem Prüfpunkt zugeordnet. Eine neue Sichtprüfung hält den Folgezustand fest.

Nachvollziehbarkeit bedeutet keine technische Manipulationssicherheit. Eine kryptografische Signatur oder unveränderbare Speicherung wird nicht zugesichert. Bewahren Sie erhaltene Berichte und Nachträge gemeinsam auf. Die Historie umfasst die beauftragten Prüfungen und bereitgestellten Unterlagen, kein lückenloses Monitoring zwischen Terminen.

Aus einzelnen Prüfungen wird eine nachvollziehbare Objektgeschichte.

Die AquaRisk-Analyse® hält den Prüfzustand fest. Wiederholte Analysen zeigen, welche Veränderungen sichtbar geworden sind, welche Risiken bestehen und wie sich der Zustand nach Massnahmen entwickelt.

  1. Prüfzustand erfassen

    Datum, Objekt, Prüfpunkt, Sichtumfang, Befund und Fotos bilden die Ausgangslage.

  2. Risiken einordnen

    Konkrete Handlungsempfehlungen benennen Beobachtung, fachliche Abklärung oder erforderlichen Handlungsbedarf.

  3. Massnahmen ergänzen

    Rechnungen, Servicebelege und Angaben zu umgesetzten Massnahmen werden als datierte Nachträge zugeordnet.

  4. Folgezustand vergleichen

    Eine erneute AquaRisk-Analyse® dokumentiert Veränderungen, offene Punkte und den neuen sichtbaren Zustand.

Langzeitdokumentation braucht wiederkehrende Termine.

Wir vereinbaren mit Ihnen einen zum Objekt und Befund passenden Rhythmus – beispielsweise jährlich, wenn dies sinnvoll ist, oder nach einer Massnahme. Daraus ergibt sich keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur jährlichen AquaRisk-Analyse®. Akute Auffälligkeiten müssen unabhängig vom Folgetermin zeitnah fachlich geklärt werden. Folgeprüfungen sind separat zu beauftragen und zu vergüten; es entsteht kein automatisches Abonnement.

Erstanalyse und Folgeanalysen besprechen So entsteht die Historie →

Unterhalt ernst nehmen. Entscheidungen dokumentieren.

Schweizer Versicherer weisen auf regelmässigen Unterhalt und Schadenverhütung hin. Eine Zustandsdokumentation kann die Organisation des Unterhalts unterstützen; sie ersetzt die erforderlichen Massnahmen nicht.

AXA: Unterhalt und mögliche Deckungsfolgen

«Die Gebäudeversicherung erwartet, dass Sie Ihr Haus aktiv instand halten.»

AXA erläutert, dass vernachlässigte Unterhaltsmassnahmen zu einer Ablehnung oder Kürzung von Leistungen führen können. Der Beitrag behandelt auch Sorgfalt und fachliche Kontrollen.

Quelle: AXA, Gebäudeunterhalt zahlt sich aus, 13.03.2025

Die Mobiliar: vorbeugen und kontrollieren

«Rohre und Geräte sollten regelmässig kontrolliert und gewartet werden.»

Die Mobiliar nennt Frühwarnzeichen und gibt bauteilbezogene Empfehlungen für Sanitäranlagen. Die Intervalle unterscheiden sich je nach Bauteil und sollen mit Fachpersonen abgestimmt werden.

Quelle: Die Mobiliar, Wasserschaden, Stand September 2026

Was das für Ihre AquaRisk-Analyse® bedeutet

Diese Quellen belegen allgemeine Hinweise zu Unterhalt und Prävention. Sie verlangen keine AquaRisk-Analyse® und bestätigen keine Anerkennung oder Kooperation mit HydroSentinel. Die Analyse ist keine Voraussetzung für Versicherungsschutz und keine Deckungszusage. Massgeblich sind Ihre Police, die geltenden Versicherungsbedingungen und der konkrete Schadenfall. Ob ein Ausschluss bei mangelhaftem Unterhalt greift, klären Sie mit Ihrem Versicherer.

Quellen geprüft am 22.09.2026. Kurze Originalzitate; die übrige Einordnung ist eine Zusammenfassung.

Versicherung und Dokumentation genauer verstehen →

Vier Fälle aus der Sanitärpraxis.

Was ein geknickter Schlauch, ein verdecktes Leck oder eine defekte Ablaufverbindung auslösen kann: Ursachen, Abläufe und Folgen mit klarer Einordnung.

Anonymisierte Praxisfälle lesen

Die Dokumentation bleibt beim Gebäude.

Wie ein Serviceheft: Erstprüfung, Befunde, Fotos, Entscheidungen, Massnahmen und Nachkontrollen werden objektbezogen zusammengeführt. Eine Rechnung belegt eine gemeldete Massnahme; erst eine neue Sichtprüfung beschreibt den aktuellen sichtbaren Zustand.

Prüfzustand

Datum, Bereich, Befund, Einstufung und Fotos.

Entscheidung

Beauftragt, Drittfirma vorgesehen oder derzeit nicht umgesetzt.

Massnahme

Servicebeleg oder Reparaturnachweis als datierter Nachtrag.

Nachkontrolle

Neuer Prüfstand, offene Punkte und nächster empfohlener Termin.

Der Rhythmus richtet sich nach Objekt und Befund. Folgeanalysen sind separate Aufträge, kein automatisches Abonnement. Die Historie enthält beauftragte Prüfungen und bereitgestellte Unterlagen; sie ist kein lückenloses Monitoring. Eine unveränderbare Speicherung oder kryptografische Absicherung wird nicht zugesichert.

Mehr erfahren →

Ein QR-Code verbindet Plakette und aktuellen Prüfstatus.

Für eine Liegenschaft kann ein objektbezogener QR-Zugang vereinbart werden. Er verbindet die Kennzeichnung am Gebäude mit der letzten Analyse, offenen Befunden, dokumentierten Massnahmen, Nachkontrollen und dem nächsten empfohlenen Termin. Die physische Plakette ist keine dauerhafte Sicherheitsbestätigung.

Zugang, Umfang und Freigaben werden vorab vereinbart. Der Eigentümer beziehungsweise die berechtigte Verwaltung legt fest, wer welche Informationen sehen darf. Der QR-Code allein ist keine Zugriffsberechtigung. Private Objekt- und Kundendaten werden auf dieser öffentlichen Website nicht angezeigt.

Beispiel ansehen →

Bestehende Kundenbeziehung. Einheitliche Prüfsystematik.

Das Partnermodell sieht vor, dass persönlich freigegebene Fachpersonen aus Sanitär- und Servicebetrieben AquaRisk-Analysen auch bei bestehenden Kunden durchführen können. Einheitliche Prüfpunkte, Fotos, Einstufungen und Qualitätsfreigaben sind massgeblich. Analyse und Reparaturofferte bleiben getrennt. Ein Partnerbetrieb kann später beauftragt werden, hat aber keinen Anspruch auf den Folgeauftrag.

Das Netzwerk ist im Aufbau. Es werden keine bestehenden Kooperationen, Exklusivgebiete oder Auftragsgarantien zugesichert. Kundendaten werden nur mit fallbezogener Zustimmung weitergegeben. Mögliche eigene Reparaturangebote sind transparent zu machen.

Fachpartner →

So arbeitet die Risk Engine innerhalb der AquaRisk-Systematik.

Standardisierte Erfassung → Bewertung des sichtbaren Befunds → Risikoklassifizierung → Handlungsempfehlung → dokumentierter Verlauf. Die Risk Engine unterstützt die strukturierte Einordnung. Sie ersetzt weder die fachliche Beurteilung noch eine weiterführende Untersuchung. Eine berechnete Schadenswahrscheinlichkeit oder ein vollständiger Nachweis der Sicherheit wird nicht zugesichert.

Auch die Entscheidung wird dokumentiert.

Ein Befund verschwindet nicht, wenn vorerst nichts unternommen wird. Der Report kann deshalb Empfehlung, Dringlichkeit, Kundenentscheidung und nächsten Schritt getrennt festhalten.

  • Massnahme beauftragt
  • Durch Drittfirma vorgesehen
  • Derzeit keine Umsetzung gewünscht
  • Nachkontrolle vereinbart

Die Analyse ersetzt die Umsetzung erforderlicher Massnahmen nicht. Werden Empfehlungen nicht, verspätet oder abweichend umgesetzt, bleibt das festgestellte Risiko bestehen. Eine dokumentierte Entscheidung ist keine Freigabe eines mangelhaften Zustands. Die Verantwortung für die Beauftragung liegt beim Auftraggeber; Fachfirmen verantworten ihre eigene Ausführung. Eine allfällige Haftung richtet sich nach Vertrag, Verursachung und zwingendem Recht. Die Verantwortung von HydroSentinel für eigene Pflichtverletzungen sowie zwingende Haftung, insbesondere bei Absicht oder grober Fahrlässigkeit, bleiben unberührt.

Erkennbare Risiken auch bei neuen Anlagen

Auch neue Anlagen können Risiken aufweisen, etwa durch ungünstige Montage, mechanische Belastung oder auffällige Anschlüsse. Entscheidend ist der erkennbare Zustand, nicht allein das Alter.

HydroSentinel dokumentiert und bewertet erkennbare Risiken unabhängig von einem Reparaturauftrag. Sie entscheiden über Massnahmen, Zeitpunkt und ausführenden Fachbetrieb. Aus der Analyse entsteht kein automatischer Reparaturauftrag.

Häufige Fragen

Was umfasst die AquaRisk® Risikoanalyse?

Sie umfasst die vereinbarte Sichtzustandsaufnahme zugänglicher Sanitär- und Heizungsbereiche mit Objektbezug, Fotos, Befunden, Risikoeinstufung und Handlungsempfehlungen.

Ersetzt die Analyse eine Wartung oder Leckortung?

Nein. Verdeckte Bauteile, vollständige Wartung und messtechnische Leckortung gehören nicht zur Sichtzustandsaufnahme. Bei entsprechendem Verdacht ist eine gesonderte fachliche Abklärung erforderlich.

Wer entscheidet über empfohlene Massnahmen?

HydroSentinel dokumentiert und bewertet erkennbare Risiken unabhängig von einem Reparaturauftrag. Sie entscheiden über Massnahmen, Zeitpunkt und ausführenden Fachbetrieb. Aus der Analyse entsteht kein automatischer Reparaturauftrag.

Vertiefende Ratgeber zur Kontrolle